Hundeerziehung mit Holger Schüler
Show in Uelzen am 26. April 2026, 19 Uhr im Theater an der Ilmenau
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Frage: Was fasziniert Sie persönlich so an Hunden und ihrem Wesen?
Holger Schüler: Hunde sind unglaublich ehrliche und klare Lebewesen. Sie reagieren unmittelbar auf das Verhalten ihres Menschen und spiegeln sehr deutlich, was im Alltag oft unbewusst passiert. Genau diese Klarheit und ihre Fähigkeit, ohne Wertung zu kommunizieren, faszinieren mich bis heute.
Frage: Was erwartet die Zuschauer in Ihrem Tourprogramm? Worauf können sie sich freuen?
Holger Schüler: Die Zuschauer erwartet ein lehrreiches Programm rund um unbewusste Fehler in der Hundeerziehung. Ich zeige einen anderen Blickwinkel auf den Alltag mit Hunden – sehr praxisnah und direkt aus dem echten Leben. Es geht um alltagstaugliche Lösungen, verständlich erklärt, mit viel Witz, aber auch mit der nötigen Klarheit.
Frage: Was ist aus Ihrer Sicht der größte Fehler, den Hundebesitzer machen?
Holger Schüler: Ich sage immer: Es gibt keine Fehler in der Hundeerziehung und kein „falsch“, sondern nur ein „besser“. Wichtig ist, dass Hundebesitzer genauer hinschauen, verlässlicher werden und aufhören, ihre Hunde zu vermenschlichen. Das ist ein großes Problem. Hunde sollten wertgeschätzt werden, indem man sie so akzeptiert, wie sie sind – nicht, indem man sie menschlich interpretiert.
Frage: Sie nehmen sich viel Zeit für Ihr Publikum und Ihre Kunden – das ist heute nicht selbstverständlich. Warum ist Ihnen das so wichtig?
Holger Schüler: Ich finde, genau so sollte man es machen. Mein Publikum und meine Kunden sind schließlich die Menschen, die mir ermöglichen, auf der Bühne zu stehen. Deshalb dürfen sie mich jederzeit ansprechen, Fragen stellen, Fotos machen und mit mir ins Gespräch kommen.
Frage: Auf Ihrer Tour sind Sie aktuell nur noch mit einem Hund unterwegs. Wie gelingt Ihnen das?
Holger Schüler: Ja, das stimmt. Dakota, der mich 12,5 Jahre begleitet und auch auf der Bühne unterstützt hat, ist leider verstorben. Anuki hatte aber rund dreieinhalb Jahre Zeit, das Ganze aus der zweiten Reihe mitzuerleben, und ist jetzt zu 100 % bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Für mich ist es natürlich eine neue Situation, das erste Mal ohne Dakota auf Tour zu gehen.
Vielen Dank an Holger Schüler für das offene und interessante Gespräch sowie die Einblicke in seine Arbeit und sein aktuelles Programm.


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