ECKHARD LANGE
ehemaliger Vorsitzender verschiedener Uelzener Kultureinrichtungen: Musikschule, Radio ZuSa, Schlosswochen Gesellschaft, Präsident der Werner-Bergengruen-Gesellschaft
Die Veranstaltungen des Kulturkreises Uelzen habe ich als musterhaft dafür erlebt, was der lateinische Dichter Horaz der Poesie zuschreibt: Sie wolle nützen oder erfreuen (prodesse aut delektare). Große Schauspielkunst, wie sie das deutsche Tournee-Theater bieten kann, famose Neujahrskonzerte, solistisches Können beim Kuhlau-Wettbewerb – das waren und sind gewiss Glanzpunkte. Aber es fehlt auch nicht, ob auf kleiner oder großer Theaterbühne, das klassische Drama, die moderne Komödie, das Kabarett und die musikantische Unterhaltung. Nicht zu vergessen der Einbezug der ganzen Gesellschaft bei Feiern und Festen, die kreative Eigenproduktion wie beim Hasenkrieg „Hundert Tage vor Hundertwasser“. Hier wurde und wird in schöner Regelmäßigkeit der klassische Kulturauftrag ernst genommen, musische Bildung und ästhetischen Genuss gleichermaßen zu vermitteln.


